Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo«

Idee und Konzeption


Zur Geschichte


Alain Platel, Gent
Foto: Rolf Arnold, Leipzig

Der beliebte Tanzwettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« hat seine Wurzeln in Gent/Belgien. Die Idee und Konzeption stammen von dem bekannten Choreografen Alain Platel, der den Wettbewerb unter dem Titel »Das beste belgische Tanzsolo« 1995-97 dreimal leitete – innerhalb des »Victoria«-Festivals – offen für Profis und Amateure gleichermaßen.

Die euro-scene Leipzig übernahm den Wettbewerb 1997 als »Das beste deutsche Tanzsolo«. Die künstlerische Leitung lag drei Jahre lang in den Händen der Choreografin Irina Pauls, 2000-05 bei Wolfgang Krause Zwieback und seit 2007 bei René Reinhardt. Die Anzahl der Bewerbungen steigerte sich in den Jahren von 68 auf rund 150.

Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« wird zukünftig auch weiterhin biennal veranstaltet.



Kriterien und Ablauf


Bewerben kann sich jeder, ob Profi oder Nicht-Profi, mit einem Solo von 5 Minuten Länge. Gefragt sind Ausstrahlung, Individualität und Überzeugungskraft. Stil, Alter und Nationalität spielen keine Rolle. Das Solo wird auf einem runden Tisch von 7 Meter Durchmesser gezeigt.

In einem nicht-öffentlichen Vorentscheid werden von Ann-Elisabeth Wolff und dem künstlerischen Leiter etwa 20 Teilnehmer ausgewählt, die sich in zwei Runden (an drei Abenden) öffentlich innerhalb des Festivals präsentieren. Die wechselnde fünfköpfige Jury vergibt drei Preise und eventuell einen Sonderpreis, die Zuschauer wählen einen Publikumssieger.