28. Festival 2018


Gesamtprogramm mit Kurztexten (Chronologischer Programmablauf )


euro-scene Leipzig

28. Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes


06. Nov. – 11. Nov. 2018


»Bühnen – Klang – Welten«

Musik in Theater und Tanz

Unter der Schirmherrschaft von Burkhard Jung,
    Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Festivaldirektorin: Ann-Elisabeth Wolff
Programm: Ann-Elisabeth Wolff
   in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat



Hauptprogramm



1.

Dienstag, 06. November 2018 // 19.30 – 21.15 Uhr (Festivaleröffnung)
Schauspielhaus / Große Bühne

Alain Platel & Fabrizio Cassol / les ballets C de la B, Gent
»Requiem pour L.«
(»Requiem für L.«)
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Szenisches Konzert

Choreografie und Inszenierung: Alain Platel
Musik: Fabrizio Cassol nach Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem, d-Moll, KV 626

Der bekannte belgische Regisseur und Choreograf Alain Platel schuf dieses szenische Konzert nach dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, das bei dessen Tod 1791 im Alter von nur 35 Jahren unvollendet blieb. Der Komponist Fabrizio Cassol bearbeitete das Werk modern. Mit 6 Sängern und 8 Musikern aus dem Kongo, Südafrika, Brasilien und Europa entstand ein interkontinentaler Dialog über den Tod.


2.

Mittwoch, 07. November 2018 // 19.30 – 21.15 Uhr
Donnerstag, 08. November 2018 // 19.30 – 21.15 Uhr
Schauspielhaus / Große Bühne

Schauspielhaus Graz / Nikolaus Habjan
»Böhm«
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Theaterstück mit Puppen

Konzeption, Inszenierung und Musikauswahl: Nikolaus Habjan
Text: Paulus Hochgatterer
Deutschlandpremiere

Im Anschluss an beide Vorstellungen: Publikumsgespräch

Karl Böhm war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Nikolaus Habjan – Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Darsteller – widmet sich in seinem großartigen Monolog diesem Künstler, der auch williger Diener des Nationalsozialismus war. Im Alleingang spielt Nikolaus Habjan eine schwebende Studie mit elf Figuren und Puppen, sprechakrobatisch aberwitzig, humorvoll, bitterernst und virtuos.


3.

Mittwoch, 07. November 2018 // 22.00 – 23.00 Uhr
Donnerstag, 08. November 2018 // 22.00 – 23.00 Uhr
Schauspielhaus / Diskothek

Nono Battesti / Compagnie Dessources, Brüssel
»Double«
(»Doppelt«)
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Tanzstück

Konzeption und Choreografie: Nono Battesti
Komposition: Quentin Halloy

Dieses Tanzstück stellt ein poetisches Crossover der verschiedenen Kulturen dar. Das Tänzerpaar Juliette Colmant und Nono Battesti, die Jazzsängerin Dyna B und der Musiker Quentin Halloy zeigen in einer farbenprächtigen Landschaft ein sinnliches Feuerwerk aus Träumen, Sehnsüchten und Ängsten zwischen Hip-Hop, Stepptanz und afrikanischer Folklore.


4.

Mittwoch, 07. November 2018 // 22.00 – 23.15 Uhr
Donnerstag, 08. November 2018 // 19.30 – 20.45 Uhr
Theater der Jungen Welt / Großer Saal

Via Negativa / Bojan Jablanovec, Ljubljana
»Deveta«
(»Die Neunte«)
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Performance

Idee und Inszenierung: Bojan Jablanovec (und Compagnie)
Musik: Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9, d-Moll, op. 125

Die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven ist eines der populärsten Werke der klassischen Musik. Der slowenische Regisseur Bojan Jablanovec schuf gemeinsam mit 5 Darstellern einen performativen Kommentar zu diesem Inbegriff des Humanismus. Er stellt Fragen nach der Macht von Musik und deren Missbrauch. Der musikalische Glanz mündet hier bei nackten Individuen in Pferdegestalt.


5.

Freitag, 09. November 2018 // 19.30 – 21.30 Uhr
Alte Handelsbörse

Nikolaus Habjan, Wien
»Ich pfeife auf die Oper«
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Szenisches Kunstpfeifkonzert

Konzeption, Musikauswahl, Kunstpfeifer und Moderator: Nikolaus Habjan
Pianist: Daniel Nguyen

Nikolaus Habjan bringt einen verschütteten Schatz unserer Kultur wieder ans Licht: Er gestaltet einen virtuos gepfiffenen Abend mit beliebten Opern- und Operettenarien aus drei Jahrhunderten von Mozart, Rossini, Verdi, Puccini, Johann Strauß u. a.


6.

Freitag, 09. November 2018 // 22.00 – 23.30 Uhr
Samstag, 10. November 2018 // 19.30 – 21.00 Uhr
Schauspielhaus / Garderobenfoyer

Pygmalion Theater Wien
»Die Schachnovelle«
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Theaterstück nach der gleichnamigen Novelle von Stefan Zweig

Dramatisierung und Inszenierung: Geirun Tino
Deutschlandpremiere

»Schachnovelle« ist das bekannteste Werk von Stefan Zweig, einem der wichtigsten und beliebtesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In Wien, besetzt von der deutschen Wehrmacht, wird Dr. B. 1938 von der Gestapo verhaftet und in ein Hotelzimmer in Einzelhaft gebracht. Ein gestohlenes Schachbuch entwickelt sich zu seiner einzigen Überlebenschance. Geirun Tino dramatisierte die gleichnamige Novelle mit 7 Schauspielern.


7.

Freitag, 09. November 2018 // 22.00 – 23.00 Uhr
Samstag, 10. November 2018 // 17.00 – 18.00 Uhr
Schaubühne Lindenfels

Compagnie ERRATICA, London
»Remnants«
(»Überreste«)
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Musiktheater

Text: Courtney Angela Brkic
Konzeption und Inszenierung: Patrick Eakin Young
Deutschlandpremiere

(In englischer Sprache mit deutscher Übertitelung)

Patrick Eakin Young inszenierte ein Geflecht aus Gesang, elektronischer Musik, Tanz und Tonaufzeichnungen. Das Stück mit 4 Sängerinnen und einer Tänzerin beruht auf den Memoiren der kroatisch-amerikanischen Autorin Courtney Angela Brkic und der verstörenden Geschichte ihrer Familie im Bosnienkrieg.


8.

Samstag, 10. November 2018 // 15.00 – 16.15 Uhr
Sonntag, 11. November 2018 // 11.30 – 12.45 und 15.00 – 16.15 Uhr
Schauspielhaus / Diskothek

Compagnie zOrozora, Grenoble
»Une histoire de la musique«
(»Eine Musikgeschichte«)
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Musiktheater für Kinder ab 7 Jahre und Erwachsene

Konzeption: Richard Navarro
Deutschlandpremiere

(Wenige Texte in unterschiedlichen Sprachen, keine Sprachkenntnisse notwendig)

In den Höhlen der Steinzeit entstand eines fernen Tages die Musik. Quer durch die Jahrhunderte folgen Mittelalter, Renaissance, die Geburt der Oper, Bach, Chansons und die elektronische Musik. 3 Darsteller spielen über 50 Rollen und wechseln in Windeseile die zahlreichen Instrumente und Kostüme. Dieses Stück von Richard Navarro bezaubert Kinder und Erwachsene gleichermaßen.


9.

Samstag, 10. November 2018 // 19.30 – 20.30 Uhr
Sonntag, 11. November 2018 // 17.00 – 18.00 Uhr
Peterskirche

Gianfranco Celestino & Annalisa Derossi, Luxemburg
»Duo con piano – Tanzstück für zwei Pianisten«
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Tanzkonzert

Konzeption, Choreografie, Tanz und Klavier: Gianfranco Celestino & Annalisa Derossi

Im Anschluss an beide Vorstellungen: Publikumsgespräch

Ein Mann und eine Frau treten in einen ausdrucksstarken Dialog, tanzen vor, neben und auf dem Flügel. Selten sah man Tänzer, die so gut Klavier spielen, und Pianisten, die so gut tanzen. Sie erzählen auf abstrakte Weise ein enges künstlerisches und menschliches Miteinander.


10.

Samstag, 10. November 2018 // 22.00 – 22.45 Uhr
Sonntag, 11. November 2018 // 17.00 – 17.45 Uhr
Theater der Jungen Welt / Kleiner Saal

Ferenc Fehér, Budapest
»Állomás«
(»Station«)
  VIDEOAUSSCHNITT  
Tanzstück

Konzeption, Choreografie und Musik: Ferenc Fehér

Im Anschluss an beide Vorstellungen: Publikumsgespräch

Zwei rätselhafte Charaktere finden sich an einem rätselhaften Schauplatz zusammen. Brüder, Freunde oder Schicksalsgenossen? Ferenc Fehér, der Choreograf des Stücks, tanzt gemeinsam mit Dávid Mikó dieses Duett von großer Intensität über Abreisen und Ankommen, Leben und Tod.


11.

Sonntag, 11. November 2018 // 19.30 – 20.30 Uhr (Festivalabschluss)
Schauspielhaus / Große Bühne

Pierre Rigal / Compagnie dernière minute, Toulouse
»Scandale«
(»Stolperfallen«)
  VIDEOAUSSCHNITT  
Tanzstück

Konzeption und Choreografie: Pierre Rigal
Musik: Gwenaël Drapeau & Julien Lepreux
Deutschlandpremiere

Ein Schamane, vielleicht auch ein Zauberer oder Samurai, manipuliert eine Gruppe von 6 Menschen. Mythologie und Missbrauch von Macht gehen bei ihm Hand in Hand – es ist der Musiker, die personifizierte Musik. Der französische Choreograf Pierre Rigal widmet sich dem Hip-Hop in origineller Verbindung mit anderen Tanzstilen wie Breakdance, Popping, Krump und Clubbing.




* * *

Rahmenprogramm

Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen (außer Workshop)


1.

Donnerstag, 08. November // 16.30 – ca. 18.30 Uhr (Eintritt frei)
Passage Kinos

Film
»Der Tod und das Mädchen«
(»Death and the maiden«)

Spielfilm von Roman Polański (1994)

Der spannende Film »Der Tod und das Mädchen« des bekannten französisch-polnischen Regisseurs Roman Polański (»Rosemaries Baby«, 1968, »Der Pianist«, 2002) beruht auf dem Theaterstück des Chilenen Ariel Dorfman (uraufgeführt London 1991).

Einführung: Dr. Martina Bako, Theaterwissenschaftlerin, Leipzig

Kostenlose Platzkarten / nur an der Festivalkasse und in den Passage Kinos


2.

Freitag, 09. November // 15.00 – ca. 18.45 Uhr (eine Pause) (Eintritt frei)
Passage Kinos

ARTE-Filmaufzeichnung
»Oberon, König der Elfen«

Oper von Carl Maria von Weber (1826)

Inszenierung: Nikolaus Habjan (Bayerische Staatsoper / Prinzregententheater, München 2017)

Filmeinführung und Gespräch: Nikolaus Habjan, Wien, und Ann-Elisabeth Wolff, euro-scene Leipzig

In Kooperation mit ARTE


3.

Samstag, 10. November // 11.30 – ca. 12.30 Uhr (Eintritt frei)
Schauspielhaus / Start: Kassenfoyer

Technische Führung
»Die Räder im Getriebe«

Zum 9. Mal: Einblick in die Bühnentechnik

Konzeption und Führung:
Bernd E. Gengelbach, Co-Direktor und Technischer Leiter euro-scene Leipzig,
und Antje Gruber, Bühnenmeisterin Schauspiel Leipzig

Kostenlose Zählkarten nur an der Festivalkasse


4.

Sonntag, 11. November // 14.00 – 15.30 Uhr
Peterskirche

Workshop
»Tanz oder Musik zuerst?«

mit Gianfranco Celestino & Annalisa Derossi, Luxemburg
Für Amateure und semi-professionelle Tänzer

Gianfranco Celestino und Annalisa Derossi geben Einblicke in den Entstehungsprozess ihres Tanzkonzerts »Duo con piano – Tanzstück für zwei Pianisten«.

Karten nur an der Festivalkasse / Teilnehmerzahl begrenzt



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Informationen


\ Kartenverkauf

\ Das Festivalcafé befindet sich vom 06. – 11.11.2018 im Restaurant Barcelona.

\ Programmheft, Flyer und alle Abendprogramme 2018 zum Download (PDF)




Kontakt:
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Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes
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