27. Festival 2017

Hauptprogramm

Dienstag 07. Nov. // 19.30 – 21.00 Uhr / Festivaleröffnung

Ab 14 Jahre

Mittwoch 08. Nov. // 19.30 – 21.00 Uhr

 

Schauspielhaus / Große Bühne

28,00 / 24,00 / 18,00 €
(erm. 24,00 / 19,00 / 13,00 €)


Bayerisches Juniorballett München

DEUTSCHLAND


»Das Triadische Ballett«     VIDEOAUSSCHNITT  

Ein TANZFONDS ERBE Projekt
Tanzstück



Konzeption und Kostüme:

Oskar Schlemmer (1922) 

Choreografie:

Gerhard Bohner (1977)

Musik:

 

Hans-Joachim Hespos

Kostümrekonstruktion:

 

Ulrike Dietrich

Einstudierung:

 

Colleen Scott, Ivan Liška (2014)

Tänzer:

 

Sehyun An, Carollina Bastos, Sinthia Liz, Eloise Sacilotto, Angelo Accardi, Armando Arens, Benjamin Balasz, Federico Bruccoleri, Justin Rimke


Einführung vor beiden Vorstellungen: Nele Hertling, Akademie der Künste, Berlin

Am 08. Nov. gibt Ivan Liška den Workshop »Goldkugeln der Tanzgeschichte«.




»Das Triadische Ballett« hat Tanzgeschichte geschrieben. Mit visionärer Kraft hat dieses Jahrhundertwerk des Bauhauskünstlers Oskar Schlemmer (1888-1943) die Grundkoordinaten des Tanzes neu ausgerichtet. Die Choreografie hat mitsamt ihrer legendären Kostüme ganze Generationen von Künstlern bis heute inspiriert. Die originale Choreografie ist nicht erhalten. Der ikonische Choreograf Gerhard Bohner (1936-92) schuf, zusammen mit dem Komponisten Hans-Joachim Hespos (geb. 1938), im Auftrag der Akademie der Künste Berlin / West 1977 eine Rekonstruktion des Balletts. Ivan Liška und Colleen Scott haben diese 2014 für das Bayerische Staatsballett II (jetzt Bayerisches Junior Ballett München) neu einstudiert.

Das Libretto zeigt 12 Charaktere in 18 Kostümen. Oskar Schlemmer orientierte sich an der Tanz- und Theatergeschichte und zeigt heiter-burleske Stimmungen mit künstlichen Menschen, Anlehnungen an das klassische Ballett sowie mystisch-phantastische Maskentänze. Schlemmer war Maler, Bildhauer, Tänzer, Choreograf, Regisseur, Pädagoge und Dichter. Seine besondere Leistung war die Erneuerung des Menschenbilds nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs. Das Festhalten an einer »gereinigten Kunstfigur« bleibt bedeutende Botschaft seines Œuvres.

Ivan Liška und seine Frau Colleen Scott gehörten bei Gerhard Bohner zu der originalen Besetzung und haben das Stück zwischen 1977 und 1989 in 85 Aufführungen in 32 verschiedenen Theatern in Europa, Nordamerika und Japan getanzt.



Uraufführung: 30.09.1922, Württembergisches Landestheater / Kleines Haus, Stuttgart

Kontakt: www.heinz-bosl-stiftung.de

Premiere Neufassung von Gerhard Bohner: 02.09.1977, Akademie der Künste, Berlin / West

Premiere Bayerisches Staatsballett II / Junior Company: 04.06.2014, Reithalle, München

Produktion: Heinz-Bosl-Stiftung, München

Coproduktion: Akademie der Künste, Berlin / Bayerisches Staatsballett, München

Das Gastspiel in Leipzig wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ, München, im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.