26. Festival 2016


Pressemitteilungen


Pressemitteilung — 13.11.2016 (Festivalabschluss)
Pressemitteilung — 08.11.2016 (Festivaleröffnung)
Pressemitteilung — 28.09.2016 (Pressekonferenz)
Pressemitteilung — 07.07.2016 (Konzeption und Programm)


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Pressemitteilung – 13.11.2016 (Festivalabschluss)

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euro-scene Leipzig erfolgreich beendet

Werkschau von Nikolaus Habjan aus Wien war Höhepunkt des 26. Festivals

Am heutigen Abend geht die euro-scene Leipzig mit dem Musiktheaterstück „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ der Musicbanda Franui & Nikolaus Habjan aus Österreich zu Ende. Im Mittelpunkt des Abends steht die Figur des Wanderers. Das Stück entstand nach Texten von Robert Walser und Liedern von Brahms, Mahler, Schubert und Schumann, sein Titel war zugleich auch das Motto des diesjährigen Festivals.

Die euro-scene Leipzig fand vom 08. – 13. November 2016 zum 26. Mal statt. In diesem Jahr präsentierte das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes 13 Gastspiele aus 10 Ländern in 22 Vorstellungen und 8 Spielstätten, darunter 6 Deutschlandpremieren. Das Spektrum umfasste Tanz- und Sprechtheater, Figurentheater, Performances und Stücke für Kinder. Die Programmauswahl lag, in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat, in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff.

Höhepunkt des diesjährigen Festivals ist die Werkschau von Nikolaus Habjan, Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Schauspieler aus Wien. Der erst 29jährige Künstler wurde mit insgesamt vier Stücken und einem Künstlerportrait vorgestellt. Sein erschütterndes Stück „F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“ nach dem realen Schicksal von Friedrich Zawrel während der deutschen Besatzung Österreichs im 2. Weltkrieg eröffnete das Festival. Die herausragende darstellerische Leistung von Nikolaus Habjan und die ungewöhnliche Verbindung mit Klappmaulpuppen erhielten stehende Ovationen. Neben seinem Erstlingsstück „Schlag sie tot“ nach Texten von Georg Kreisler zog Nikolaus Habjan die Zuschauer vor allem mit dem Drama „Das Missverständnis“ von Albert Camus, ein Gastspiel des Volkstheater Wien, in seinen Bann.

Auf dem Gebiet des Tanzes wurde vor allem die opulente Choreografie „I am beautiful“ („Ich bin schön“) von Roberto Zappalà und seiner Compagnia Zappalà Danza aus Catania mit begeistertem Applaus bedacht. Auch das Tanzstück „Helló, Zombi!“ von Ferenc Fehér aus Budapest sorgte durch seinen ungewöhnlichen Stil für Furore. Dass man Themen wie Migration und Heimat auch humorvoll angehen kann, zeigte die Compagnie forever productions aus Bern mit dem Theaterstück „Kosovo for Dummies“ von Jeton Neziraj aus Prishtina.

Sowohl das Schauspielhaus als auch alle weiteren fünf Spielstätten waren so gut wie ausverkauft. Mit rund 6.100 Zuschauern erreichte das Festival eine Auslastung von 95 %.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen und Kulturinstitutionen.

Die nächste euro-scene Leipzig findet vom 07. – 12. November 2017 statt.



Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 12.11.2016


Infos und Kontakt:
euro-scene Leipzig, Gottschedstraße 16, 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de



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Pressemitteilung – 08.11.2016 (Festivaleröffnung)

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euro-scene Leipzig startet heute mit Klappmaulpuppen aus Wien

Theater und Tanz aus 10 Ländern auf 8 Leipziger Bühnen

Am heutigen Dienstag wird das Theater- und Tanzfestival euro-scene Leipzig durch den Puppenspieler Nikolaus Habjan aus Wien eröffnet. Als erstes Stück einer Werkschau dieses vielseitigen Künstlers zeigt das Schubert Theater, Wien, zum Auftakt „F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“. Das Figurentheater beruht auf dem realen Schicksal von Friedrich Zawrel und den Euthanasie-Verbrechen während der deutschen Besatzung Österreichs im 2. Weltkrieg. Die Produktion wurde mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet und gehört zum Erschütterndsten, das in den letzten Jahren im Theater zu sehen war.

Die euro-scene Leipzig findet vom 08. – 13. November 2016 zum 26. Mal statt. Gezeigt werden 13 Gastspiele aus 10 Ländern in 22 Vorstellungen und 8 Spielstätten, darunter 6 Deutschlandpremieren. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances und Stücke für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat.

Eine Werkschau von Nikolaus Habjan ist Schwerpunkt des diesjährigen Festivals. Der erst 29jährige Künstler ist Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Schauspieler. Nikolaus Habjan, ständiger Gast im Burgtheater Wien, schafft durch die Verbindung seiner Klappmaulpuppen mit Darstellern eine ganz eigene szenische Abstraktion. Einen Höhepunkt stellt das Gastspiel des Volkstheater Wien mit dem Drama „Das Missverständnis“ von Albert Camus dar, das Habjan als faszinierendes Kriminalstück inszeniert hat. In einem Künstlerportrait wird Nikolaus Habjan auch Beispiele seines meisterhaften Kunstpfeifens geben.

Der Tanz ist mit insgesamt fünf Gastspielen vertreten: Das opulente Stück „I am beautiful“ schuf der italienische Choreograf Roberto Zappalà mit seiner Compagnia Zappalà Danza aus Catania nach Skulpturen von Auguste Rodin. Weiterhin gibt es Tanzstücke aus Antwerpen, Budapest, Brüssel und Oslo zu sehen.

Ein Theaterstück von Jeton Neziraj aus Prishtina mit der Schweizer Compagnie forever productions beschäftigt sich mit Fragen zu Heimat und Migration. Das Theater tanzSpeicher aus Würzburg lädt zu Performances für jeweils 2 Zuschauer in das InterCityHotel Leipzig, gleichzeitig auch Partnerhotel des Festivals, ein. Hinzu kommen Tanzstücke für Kinder der Compagnie De Stilte aus den Niederlanden und der Staatlichen Ballettschule M. K. Čiurlionis aus Vilnius. Ein Rahmenprogramm mit Filmen und Gesprächen ergänzt die Gastspiele.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen, Kulturinstitutionen und Partner.



Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 08.11.2016


Infos und Kontakt:
euro-scene Leipzig, Gottschedstraße 16, 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de



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Pressemitteilung – 28.09.2016 (Pressekonferenz)

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»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

Festival euro-scene Leipzig zeigt Werkschau von Nikolaus Habjan aus Wien

Die euro-scene Leipzig findet vom 08. – 13. November 2016 zum 26. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt 13 Gastspiele aus 10 Ländern in 22 Vorstellungen und 8 Spielstätten, darunter 6 Deutschlandpremieren. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Figurentheater, Performances und zwei Stücke für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat.

Als Schwerpunkt zeigt das diesjährige Festival eine Werkschau von Nikolaus Habjan aus Wien. Der erst 29jährige vielseitige Künstler ist Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Schauspieler. Sein Stück »F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig« wird das Festival eröffnen. Es beruht auf dem realen Schicksal von Friedrich Zawrel und den Euthanasie-Verbrechen in der Wiener Jugendfürsorgeanstalt »Am Spiegelgrund« während der deutschen Besatzung Österreichs im 2. Weltkrieg. Das Stück gehört zum Erschütterndsten, das in den letzten Jahren im Theater zu sehen war.

Nikolaus Habjan, Nestroy-Preisträger und ständiger Gast im Burgtheater Wien, schafft durch die Verbindung seiner Klappmaulpuppen mit Schauspielern eine ganz eigene szenische Abstraktion. Von und mit ihm sind insgesamt vier Produktionen zu sehen: Einen Höhepunkt stellt das Gastspiel des Volkstheater Wien mit dem Drama »Das Missverständnis« von Albert Camus dar, inszeniert von Habjan als faszinierendes Kriminalstück. Das bitterböse Puppentheater für Erwachsene »Schlag sie tot« thematisiert, mit Liedern von Georg Kreisler, das Rentnerdasein. Und schließlich zeigt die in Österreich sehr beliebte Musicbanda Franui gemeinsam mit Nikolaus Habjan das Musiktheaterstück »Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus« – Textzeile eines Lieds von Franz Schubert und gleichzeitig Motto des diesjährigen Festivals. Die Thematik des Wanderns und der Suche nach Heimat zieht sich wie ein roter Faden sowohl durch dieses melancholische Stück als auch durch das gesamte Festivalprogramm. Habjan wird in einem Künstlerportrait mit dem Titel »Ich pfeife auf die Oper« auch Beispiele seines meisterhaften Kunstpfeifens geben.

Daneben werden – bis auf den flämischen Choreografen Jan Martens, der zwei Tanzsoli zeigt und einen Workshop gibt – ausschließlich Compagnien zu Gast sein, die erstmals in Leipzig auftreten. Im Bereich des Tanzes sind das opulente Stück »I am beautiful« (»Ich bin schön«) der sizilianischen Compagnia Zappalà Danza und das Märchenballett »Juodvarniai« (»Schwarze Vögel«) der Staatlichen Ballettschule M. K. Čiurlionis aus Vilnius zu sehen. Weiterhin werden Tanzstücke von Ferenc Fehér aus Budapest, Ayelen Parolin aus Brüssel und den drei jungen Künstlerinnen Berstad / Helgebostad / Wigdel aus Oslo gezeigt.

Das Theaterstück »Kosovo for Dummies« (»Kosovo für Dummköpfe«) von Jeton Neziraj aus Prishtina mit der Schweizer Compagnie forever productions beschäftigt sich auf humorvolle (!) Weise mit Fragen zu Heimat und Migration. Das Theater tanzSpeicher aus Würzburg lädt mit »room service®« zu Performances für jeweils 2 Zuschauer in das InterCityHotel Leipzig, gleichzeitig auch Partnerhotel des Festivals, ein. Hinzu kommt das Tanzstück für Kinder »De Kartonbewoners« (»Die Kartonbewohner«) der Compagnie De Stilte aus den Niederlanden.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen, Kulturinstitutionen und Partner. Kultur- und Medienpartner sind MDR Kultur, ARTE, Der Freitag, Leipziger Zeitung und Leipziger Internet Zeitung.

Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 28.09.2016


Infos und Kontakt:
euro-scene Leipzig, Gottschedstraße 16, 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de



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Pressemitteilung – 07.07.2016 (Konzeption und Programm)

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Klappmaulpuppen und die Suche nach Heimat

Festival euro-scene Leipzig zeigt Werkschau von Nikolaus Habjan aus Wien

Die euro-scene Leipzig findet vom 08. – 13. November 2016 zum 26. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt 13 Gastspiele aus 10 Ländern in 22 Vorstellungen und 8 Spielstätten, darunter 7 Deutschlandpremieren. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Figurentheater, Performances und ein Stück für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff.

Als Schwerpunkt zeigt das diesjährige Festival eine Werkschau von Nikolaus Habjan aus Wien. Der erst 28jährige vielseitige Künstler ist Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Schauspieler. Sein Stück »F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig« wird das Festival eröffnen. Es beruht auf dem realen Schicksal von Friedrich Zawrel und den Euthanasie-Verbrechen in der Wiener Jugendfürsorgeanstalt »Am Spiegelgrund« während der deutschen Besatzung Österreichs im 2. Weltkrieg. Das Stück gehört zum Erschütterndsten, das in den letzten Jahren im Theater zu sehen war.

Nikolaus Habjan, Nestroy-Preisträger und ständiger Gast im Burgtheater Wien, schafft durch die Verbindung seiner Klappmaulpuppen mit Schauspielern eine ganz eigene szenische Abstraktion. Von und mit ihm sind insgesamt vier Produktionen zu sehen, dazu gehört auch das Gastspiel des Volkstheater Wien »Das Missverständnis« von Albert Camus, inszeniert als faszinierendes Kriminalstück. Und schließlich zeigt die in Österreich sehr beliebte Musicbanda Franui, bestehend aus zehn Musikern, gemeinsam mit Nikolaus Habjan das Musiktheaterstück »Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus« – Textzeile eines Liedes von Franz Schubert und gleichzeitig Motto des diesjährigen Festivals. Die Thematik des Wanderns, der Suche nach Heimat, des Verlorenseins und des sich Wiederfindens zieht sich wie ein roter Faden sowohl durch dieses melancholische Stück als auch durch das gesamte Festivalprogramm.

Nachdem es zum 25. Festivaljubiläum im vergangenen Jahr ein Wiedersehen mit Künstlern gab, welche die euro-scene Leipzig geprägt haben, sind diesmal überwiegend Compagnien zu Gast, die erstmals in Leipzig auftreten. Das Programm ist ästhetisch breit gefächert. Im Bereich des Tanzes gehören das opulente Stück »I am beautiful« (»Ich bin schön«) der sizilianischen Compagnia Zappalà Danza und das Märchenballett »Juodvarniai« (»Schwarze Vögel«) der Nationalen Ballettschule M. K. Čiurlionis aus Vilnius zu den Höhepunkten. Die Gastspiele aus Osteuropa werden durch das Tanzterzett »Helló, Zombi!« von Ferenc Fehér aus Ungarn ergänzt.

Das Theaterstück »Kosovo for dummies« (»Kosovo für Dummköpfe«) von Jeton Neziraj aus Prishtina mit der Schweizer Compagnie forever productions beschäftigt sich auf humorvolle (!) Weise mit Fragen zu Heimat und Migration. Der tanzSpeicher Würzburg lädt mit »room service« zu Performances für jeweils 2 Zuschauer in das InterCityHotel Leipzig, gleichzeitig auch Partnerhotel des Festivals, ein. Und schließlich gibt es wieder ein Kinderstück zu sehen: »De kartonbewoners« (»Die Kartonbewohner«) der Compagnie De Stilte aus den Niederlanden. Ein Rahmenprogramm ergänzt die Gastspiele durch ein Künstlerportrait von Nikolaus Habjan, Filme, einen Workshop und Diskussionen.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen, Kulturinstitutionen und Partner. Kultur- und Medienpartner sind MDR Kultur, ARTE und der Freitag.

Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 07.07.2016


Infos und Kontakt:
euro-scene Leipzig, Gottschedstraße 16, 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de



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