25. Festival 2015 / Pressematerial


Pressemitteilungen



Pressemitteilung — 09.11.2015 (Preisverleihung Wettbewerb)
Pressemitteilung — 08.11.2015 (Abschlussmeldung)
Pressemitteilung — 03.11.2015 (Festivaleröffnung)
Pressemitteilung — 23.09.2015 (Konzeption und Programm)
Pressemitteilung — 06.05.2015 (Ausschreibung Wettbewerb)



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Pressemitteilung – 09.11.2015 (Preisverleihung Wettbewerb)

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Paul Hess gewinnt den Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« 2015


Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« 2015 wurde am gestrigen Abschlussabend der euro-scene Leipzig entschieden. Die 5köpfige Jury vergab den 1. Preis an Paul Hess aus Trier, geboren in Wuppertal, der auch den Publikumspreis gewann. Mit seinem Solo »Totilas – der Ritt«, eine »Rekonstruktion« einer Kür des berühmten Dressurhengstes Totilas, gelang es ihm mit Genauigkeit und Ironie, Tanz und Spiel in Balance zu bringen.

Der zweite Preis ging an den Choreografen und Schauspieler Tobias M. Draeger aus Wien / München, der dritte Preis an die bildende Künstlerin und Performerin Angelika Waniek aus Leipzig.

Die drei Sieger erhielten Preisgelder zwischen 2.000 EUR und 500 EUR. Der Publikumspreis beinhaltet einen kostenlosen Aufenthalt bei der nächsten euro-scene Leipzig, gesponsert vom InterCityHotel Leipzig.

Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo«, nach einer Konzeption des bekannten flämischen Choreografen Alain Platel, Gent, fand im Garderobenfoyer des Schauspielhauses statt. Er war ein Publikumsmagnet und an allen drei Abenden ausverkauft.

Bewerben konnte sich jeder, unabhängig von Alter, Ausbildung, Stil und Nationalität. In einer internen Vorauswahl wählten die Festivaldirektorin der euro-scene Leipzig, Ann-Elisabeth Wolff, und der künstlerische Leiter des Wettbewerbs, René Reinhardt, 20 Teilnehmer. Diese präsentierten ihre 5minütigen Soli an diesem Wochenende öffentlich auf einem runden Tisch von 7 Metern Durchmesser.

Die Jurymitglieder waren Sylvia Camarda, Choreografin und Tänzerin, Luxemburg, Ines Kaps, Verwaltungsangestellte a. D., Leipzig, Hermann Heisig, Choreograf und Tänzer, Aarhus / Berlin, Christian Watty, Co-Direktor Internationale Tanzmesse NRW, Düsseldorf, und Arnd Wesemann, Redakteur der Zeitschrift tanz, Berlin.

Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« wird biennal veranstaltet und ist das nächste Mal innerhalb der euro-scene Leipzig 2017 vorgesehen.


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 09.11.2015


Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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Pressemitteilung – 08.11.2015 (Festivalabschluss)

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euro-scene Leipzig erfolgreich beendet


25jähriges Jubiläum hervorragend besucht

Am heutigen Abend geht die euro-scene Leipzig mit dem Tanzstück »Paysage inconnu« (»Unbekanntes Land«) von Josef Nadj aus Orléans zu Ende. Der im ehemaligen Jugoslawien geborene Künstler gehört zu den wichtigsten Choreografen Frankreichs und pendelt kulturell zwischen zwei Welten. Er schafft gemeinsam mit Jazzmusikern absurde, in sich gekehrte Stücke und begibt sich stets auf die Suche nach dem Urzustand der Seele.

Die euro-scene Leipzig fand vom 03. – 08. November 2015 zum 25. Mal statt. In seinem Jubiläumsjahr präsentierte das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters 15 Gastspiele aus 11 Ländern in 27 Vorstellungen und 10 Spielstätten. Das Spektrum umfasste Tanz- und Sprechtheater, Performances, musikalische Bühnenformen und ein Stück für Kinder. Die Programmauswahl lag in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff.

Zu den Höhepunkten gehörte die Festivaleröffnung mit dem 1983 uraufgeführten Tanzstück »Rosas danst Rosas« von Anne Teresa De Keersmaeker und ihrer Compagnie Rosas aus Brüssel, das inzwischen einen Klassiker der modernen Tanzgeschichte darstellt. Mit stehenden Ovationen wurde »En avant, marche!« (»Vorwärts, marsch!«), das neueste Stück von Alain Platel und Frank Van Laecke, bedacht, das sich dem Thema der Blaskapelle als sozial-gesellschaftlicher Keimzelle widmet und Musiker der Orchester Liebertwolkwitz und Holzhausen einbezog.

Weitere herausragende Gastspiele waren der theatrale, verstörende Liederabend »Schwanengesang D 744« des italienischen Regisseurs Romeo Castellucci, Cesena, das Liebesduett »Sweat, baby, sweat« von Jan Martens, Rotterdam / Antwerpen, das gesellschaftlich brisante Theaterstück »Titkaink« (»Unsere Geheimnisse«) von Béla Pintér aus Budapest sowie das schaurig-skurrile Objekttheater »Kefar Nahum« von Nicole Mossoux und Patrick Bonté, Brüssel. Und schließlich erhielt die Komödie »Brevet« (»Der Brief«) von Paolo Nani aus Dänemark begeisterten Szenenapplaus. Der beliebte Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« fand zum 12. Mal statt.

Sowohl das Schauspielhaus als auch alle weiteren Spielstätten waren hervorragend besucht und so gut wie ausverkauft. Ein Rahmenprogramm mit Podiums- und Publikumsgesprächen, Workshop, Film und technischer Führung bereicherte das Angebot. Mit rund 6.500 Zuschauern erreichte das Festival eine Auslastung von 94,8 %.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen und Kulturinstitutionen.

Die nächste euro-scene Leipzig findet vom 08. – 13. November 2016 zum 26. Mal statt.


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 08.11.2015


Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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Pressemitteilung – 03.11.2015 (Festivaleröffnung)

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Beglückende Theaterkunst aus Europa in Leipzig


Festival euro-scene Leipzig begeht 25. Jubiläum


Heute startet 25. Jubiläum der euro-scene Leipzig

Europa sechs Tage lang auf zehn Leipziger Bühnen

Am heutigen Abend wird die euro-scene Leipzig im Schauspielhaus eröffnet. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt »Rosas danst Rosas« der bekannten Anne Teresa De Keersmaeker mit ihrer Compagnie Rosas aus Brüssel. Dieses Tanzstück markierte 1983 den Beginn einer neuen Ära des zeitgenössischen Tanzes und hat auch 33 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Wucht verloren.

Die euro-scene Leipzig begeht vom 03. bis 08. November 2015 sein 25. Jubiläum. Gezeigt werden 15 Gastspiele aus 11 Ländern in 27 Vorstellungen und 10 Spielstätten, darunter 6 Deutschlandpremieren und eine Uraufführung. 132 Künstler aus ganz Europa sind in der Festivalwoche in Leipzig zu Gast. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances, musikalische Bühnenformen und ein Stück für Kinder. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

Kurz nach dem Fall der Mauer wurde das Festival durch den Theaterwissenschaftler Matthias Renner gegründet und fand 1991 erstmals statt. Nach dessen plötzlichen Tod drei Jahre später übernahm dessen Stellvertreterin Ann-Elisabeth Wolff die Leitung und ist bis heute für die Geschäftsführung und, gemeinsam mit einem künstlerischen Beirat, für das Festivalprogramm verantwortlich. Die euro-scene Leipzig besitzt einen hohen internationalen Ruf, ist Mitglied in europäischen Netzwerken und wird für seine konsequente Auswahl von innovativen Gastspielen, gesellschaftlich brisante Themen und abwechslungsreiche Ästhetiken europaweit anerkannt.

Im Jubiläumsjahr besteht das Programm aus drei Schwerpunkten: Choreografen und Regisseure, die das Festival besonders geprägt haben (Romeo Castellucci, Josef Nadj, Béla Pintér, Alain Platel), Höhepunkte europäischer Bühnenkunst der letzten Jahre (Anne Teresa De Keersmaeker, Paolo Nani, Philippe Saire, Compagnie Mossoux-Bonté) und beglückende Neuentdeckungen (Jan Martens, Marie-Caroline Hominal, La corde à vent). Und schließlich ist das Wiedersehen mit Leszek Mądzik aus Lublin, Gast des ersten Festivals 1991, ein besonderes Ereignis.

Hinzu kommen eine Uraufführung gemeinsam mit dem Schauspiel Leipzig und der beliebte Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo«, der in der Konzeption von Alain Platel, Gent, zum 12. Mal veranstaltet wird. Eine Besonderheit ist auch das Videokaleidoskop »Transforming Acts« von Penelepe Wehrli & Detlev Schneider aus Berlin.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt die Gastspiele, wobei die Podiumsdiskussion »Der Tanz auf dem Vulkan« besonders hervorzuheben ist: Vier bekannte Choreografen und Regisseure (Sylvia Camarda, Luxemburg, Josef Nadj, Orléans, Béla Pintér, Budapest und Alain Platel, Gent) zu 25 Jahren Bühnenkunst in Europa und aktuellen internationalen Entwicklungen. Moderator ist Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer von ARD Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF (am 08. November).

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen und Kulturinstitutionen. Kultur- und Medienpartner sind MDR Figaro, ARTE, info tv Leipzig und der Freitag.


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 03.11.2015


Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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Pressemitteilung – 23.09.2015 (Konzeption und Programm)

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Beglückende Theaterkunst aus Europa in Leipzig


Festival euro-scene Leipzig begeht 25. Jubiläum


Die euro-scene Leipzig findet vom 03. – 08. November 2015 zum 25. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt 15 Gastspiele aus 11 Ländern in 27 Vorstellungen und 10 Spielstätten, darunter 6 Deutschlandpremieren und eine Uraufführung. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances, musikalische Bühnenformen und ein Stück für Kinder. Die Schirmherrschaft übernahm Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff.

Das Festival ist ein Kind der politischen Wende 1989 und fand nach der Öffnung Europas 1991 zum ersten Mal statt. Es gehört inzwischen zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt Leipzig und besitzt einen festen Platz in der europäischen Festivallandschaft. Die diesjährige euro-scene Leipzig zieht ein Resumée und feiert ein Fest, ohne die politischen und sozialen Spannungen zu vergessen. Gleichzeitig blickt sie voran in die Zukunft – das alles soll im diesjährigen Programm seinen Ausdruck finden.

Als Schwerpunkt werden diesmal Stücke gezeigt, welche die Theater- und Tanzlandschaft Europas über die Jahre hin beglückt haben: Anne Teresa De Keersmaeker, Brüssel, und ihre Compagnie Rosas markierten mit ihrem Tanzstück »Rosas danst Rosas« (1983) eine neue Ära des zeitgenössischen Tanzes. Bereits beim 2. Festival 1992 gelang es, dieses Stück nach Leipzig einzuladen, jetzt ist es als Festivaleröffnung noch einmal und letztmalig zu sehen.

Zwei Soli werden nun endlich auch in Leipzig gezeigt: »Der Brief« von Paolo Nani aus Dänemark, der umwerfend komisch bereits in über 30 Ländern zu sehen war, und »Kefar Nahum« von Nicole Mossoux & Patrick Bonté, Brüssel, als faszinierend-poetisches Objekttheater. Philippe Saire, herausragender Choreograf aus der Schweiz, gastiert mit dem originellen Tanzstück »Black out«.

Ein Wiedersehen gibt es mit Künstlern, die das Tanz- und Theatergeschehen Europas stilprägend beeinflusst haben und dem Festival besonders nahestehen: Alain Platel aus Belgien, Romeo Castellucci aus Italien und Josef Nadj aus Frankreich. Mit Bela Pintér, Budapest, kommt einer der wichtigsten Regisseure Osteuropas nach Leipzig. Und als besonderes Ereignis wird ein Gast des 1. Festivals 1991 begrüßt: Der polnische Regisseur Leszek Mądzik präsentiert mit seiner Compagnie Scena Plastyczna KUL, Lublin, das Stück »Bruzda« (»Die Furche«) in der Peterskirche.

Doch es gibt auch Neuentdeckungen: Der niederländische Choreograf Jan Martens ist Publikumsliebling auf beinahe allen Festivals Europas, Marie-Caroline Hominal lockt mit einer Performance je 1 Zuschauer einzeln an einen geheimnisvollen Ort, und die Compagnie La corde à vent aus Frankreich zeigt ein zauberhaftes Kinderstück mit viel Musik und Poesie.

Eine Besonderheit ist das Videokaleidoskop »Transforming Acts« von Penelepe Wehrli & Detlev Schneider aus Berlin, die zwölf der bekanntesten Choreografen und Regisseure der letzten 25 Jahre in Archivmaterial und Interviews vorstellt. Und schließlich: Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« und dessen runder Tisch sind inzwischen Kult – er wird, nach einer Konzeption des bekannten flämischen Choreografen Alain Platel, zum 12. Mal veranstaltet.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen, Kulturinstitutionen und Partner. Kultur- und Medienpartner sind MDR Figaro, ARTE, info tv und der Freitag.


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 23.09.2015


Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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Pressemitteilung – 06.05.2015 (Ausschreibung Wettbewerb)

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Ausschreibung Wettbewerb

»Das beste deutsche Tanzsolo«

im Rahmen der euro-scene Leipzig 2015


Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« wird durch das Festival euro-scene Leipzig 2015 erneut ausgeschrieben. Bewerben kann sich jeder, ob Profi oder Amateur, mit einem Solo von 5 Minuten Länge. Nach einer internen Vorauswahl stellen sich die Tänzer auf einem runden Tisch von 7 Meter Durchmesser dem Festivalpublikum und einer 5köpfigen Jury. An die Sieger werden drei Preisgelder sowie ein Publikumspreis vergeben.

Die euro-scene Leipzig, Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes, erwarb 1997 die Rechte der Konzeption des bekannten belgischen Choreografen Alain Platel für Deutschland und veranstaltet den Wettbewerb zum 12. Mal anlässlich seines 25jährigen Jubiläums vom 03. – 08. November.

Bewerbungen bis 01.09.2015 an: euro-scene Leipzig, Maria Bornhorn, Gottschedstr. 16, 04109 Leipzig / Tel. 0341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 06.05.2015


Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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