23. Festival 2013

Hauptprogramm

Mittwoch 06. Nov. // 19.30 – ca. 21.00 Uhr / Uraufführung

Ab 14 Jahre

Donnerstag 07. Nov. // 22.00 – ca. 23.30 Uhr

Residenz (in der Baumwollspinnerei)


Constanza Macras | Dorkypark, Berlin

 
Deutschland


»Die Wahrheit über Monte Verità« (Videoausschnitt  )

Performance


Konzeption, Inszenierung und Choreografie:

Constanza Macras

Film:

Catalina Fernandez, Claire Wilkens, Jon Street

Musik:

 

Fernanda Farah, Jelena Kuljić, Almut Lustig

Bühnenbild:

 

Laura Gamberg, Chika Takubayashi

Lichtdesign und technische Leitung:

 

Arvid Piasek

Kostüme:

 

Gilvan de Coêlho de Oliveira, Allie Saunders (Film)

Darsteller:

 

Fernanda Farah, Nile Koetting, Jelena Kuljić, Almut Lustig, Ana Mondini,  Louis Becker, Emil Bordás, László Horváth, Felix Saalmann, Miki Shoji

Schauspiel Leipzig in Kooperation mit euro-scene Leipzig

Shuttlebus:
/ 06. Nov.: 19.00 Uhr Schauspielhaus // Rückfahrt zu Schaubühne Lindenfels und Schauspielhaus
/ 07. Nov.: 21.30 Uhr Schauspielhaus, 21.45 Uhr Schaubühne Lindenfels // Rückfahrt zum Schauspielhaus



»Die Wahrheit über Monte Verità« ist ein interaktiver expressionistischer Film und eine live Tanzperformance, die sich mit der Künstlerkolonie »Monte Verità« als Ort des utopischen Entzugs auseinandersetzt. Als Ausgangspunkt gilt der von Erich Maria Remarque dargestellte Geist der Verzweiflung, der Absurdität und Begeisterung, welcher am Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa herrschte und der im expressionistischen Stummfilm zu finden ist.

Das Stück nimmt formale Elemente von Hugo Balls dadaistischer Dichtkunst und entwickelt sich anhand von Rudolf von Labans Bewegungstheorie der acht Antriebe weiter. Dadurch wird die Flucht der Moderne in die Natur und das Spannungsverhältnis zwischen Utopie und Krise erforscht. »Die Wahrheit über Monte Verità« ist thematisch in die Performance-Reihe »The nature of crisis« (»Die Natur der Krise«) von Constanza Macras eingebettet. Die Baumwollspinnerei Leipzig ist ein prädestinierter Ort dafür, weil er die Diskrepanzen der Moderne zwischen der Industrialisierung und dem damit verbundenen Wandel der Gesellschaft symbolisiert und gleichzeitig gegenwärtig Raum für neue Ideen im Kunst- und Kulturbereich schafft.

Constanza Macras, 1970 in Buenos Aires  /  Argentinien geboren, lebt seit 1995 als Tänzerin und Choreografin in Berlin. Mit ihrer Compagnie Dorkypark, gegründet 2003, bringt sie Künstler verschiedener Genres und Länder zusammen. Ihr Stück »MIR – A love story« (»MIR – Eine Liebesgeschichte«) war bei der Tanzplattform Deutschland, veranstaltet durch die euro-scene Leipzig 2002, in Leipzig zu sehen.


Produktion: Constanza Macras | Dorkypark / Management: Katharina Wallisch
Koproduktion: Schauspiel Leipzig / euro-scene Leipzig
Kontakt: www.dorkypark.org

Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN), München, Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags
Szene aus »Forest: The nature of crisis« von Constanza Macras, Berlin, Uraufführung: 10.08.2013