18. Festival 2008

Hauptprogramm


Freitag 07. Nov. // 22.00 – 23.00 Uhr
Samstag 08. Nov. // 19.30 – 20.30 Uhr
LOFFT

Quasi stellar dance company / Apostolia Papadamaki, Athen


»Electric girl«
(»Elektrisches Mädchen«)   (Videoausschnitt  )

Tanzstück
Deutschlandpremiere



Choreografie:

Apostolia Papadamaki

Komponist:

Blaine Reininger

Video:

Mihalis Kloukinas

Bühnenbild:

Constantinos Zamanis

Kostüme:

Ioanna Tsami

Lichtdesign:

Leyteris Pavlopoulos

Tänzerin:

 

Hara Kotsali

Musiker:

Blaine Reininger (Violine, E-Gitarre, elektronische Musik)



Die einsame, ernste und traurige Figur eines Reisenden hat jeglichem Kontakt entsagt. Doch da wird ein Mädchen, das auf dem Boden unter Drähten versucht zu atmen, von seiner Anwesenheit erweckt. Befinden wir uns in einem verlassenen Elektrizitätswerk oder entspringt alles der Phantasie des seltsamen Fremden?

Ausgangspunkt für das Tanzstück »Electric Girl« (»Elektrisches Mädchen«) war ein Artikel der New York Times vom 26.04.1884, der zu Beginn des Zeitalters der Elektrizität Mädchen als eine Art Beleuchtungskörper zur Dekoration für Eingangshallen, Kaufhäuser und private Haushalte anpries.

Apostolia Papadamaki, geboren 1967 in Thessaloniki, studierte Tanz in Athen und New York und gehört zu den führenden Choreografen Griechenlands. Nach fünfjähriger Leitung der Sinequanon dance company in Athen gründete sie 2002 die Quasi stellar dance company. Als Darstellerin und Co-Produzentin arbeitete sie mit dem belgischen Choreografen und Regisseur Jan Fabre bei dessen Produktionen »Je suis sang« (»Ich bin Blut«, 2001) und »L’histoire des larmes« (»Die Geschichte der Tränen«, 2005) zusammen. Für die Eröffnungsfeier der 12. Paraolympischen Spiele 2004 in Athen schuf sie die Choreografie »Humanity« (»Menschlichkeit«). 2005 wurde sie zur Präsidentin der Staatlichen Tanzschule berufen.

Blaine Reininger, geboren 1953 in Pueblo/Colorado, studierte Violine, Gitarre und Komposition. 1977 gründete er gemeinsam mit Steven Brown die Kultband Tuxedomoon, die 1981 nach Europa wechselte, und lebt zur Zeit in Athen. »Electric girl« ist das erste Gastspiel der euro-scene Leipzig aus Griechenland.


»Ein Meisterwerk. Jede Szene ist wie ein Gemälde, jede Bewegung atemberaubend« (Andreas Rikakis, Kathimerini, Athen, 17.04.2008).


Uraufführung: 07.04.2008, Theseum, Athen

Internetseite der Compagnie: www.quasistellar.gr

Produktion: Manolis Sardis / PRO4, Athen

Griechisches Kulturministerium, Athen / Onassis Stiftung, Athen / J. F. Kostopoulos Stiftung, Athen