15. Festival 2005

Hauptprogramm


Donnerstag 03. Nov. // 19.30 – 21.30 und 22.00 – 24.00 Uhr
Neue Szene

Tanzsoli international


Nichts drückt Individualität besser aus als ein einzelner menschlicher Körper. Dieser Abend zeigt drei eigenwillige Tanzsoli aus unterschiedlichen Kulturkreisen als kleinen, ästhetisch reizvollen Kosmos unserer Welt.




Gundula Peuthert, Berlin

»svhet’zes« – Dialoge einer Frau

Choreografie:

Gundula Peuthert

Darstellerin:

Elena Sommer

Video:

Gundula Peuthert, Marko E. Weigert

Musik:

Murcof Martes, Astor Piazzolla, sufi & MIC Estern Grooves, Alva Noto & ryuchi Sakamoto, Claude Debussy


Eine Tänzerin gibt Einblicke in ihre Alltagswelt. Ihre Gedanken, Träume und Visionen spiegeln sich auf der Bühne wider. Ein Wechselspiel zwischen Tanz und Videokunst.

Gundula Peuthert, geboren 1969 in Cottbus, studierte Tanz und Choreografie in Leipzig und Berlin. Seit 1997 Engangement am Vogtlandtheater Plauen, 1999/2000 dessen Künsterische Direktorin. Seitdem ist sie freie Tänzerin und Choreografin in Berlin sowie Gastchoreografin am Staatstheater Cottbus.

Elena Sommer (Foto), geboren 1971 in Leipzig, Bühnentanzstudium an der Ballettschule Leipzig, Meister- und Tanzpädagogikstudium an der Palucca Schule Dresden. Zusammenarbeit mit Robert Wilson, Holger Bey und anderen. Bei der euro-scene Leipzig 2000 gastierte sie in »Pißputt« von Barbora Kryslová.


Uraufführung: 15.11.2004, Berlin

Emailadresse der Compagnie: gundula.peuthert@debitel.net

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das Nationale Performance Netz (NPN) aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.




Eduard Gabia, Bukarest

»Bonus«

Konzept und Performance:

Eduard Gabia

Musik:

Tricky

Physische Extremzustände wie tagelange Blindheit und Schlafentzug wählte Eduard Gabia als Forschungsfeld. Die Fortbewegung im Dunkeln steht auch als Synonym für die Unwissenheit, die von kurzem Lichteinfall, d. h. dem menschlichen Verständnis, erhellt wird.

Eduard Gabia, geboren 1979 in Bukarest, Ausbildung an der Hochschule für Choreografie »Floria Capsali« und an der Theater- und Filmakademie in Bukarest. Seit 1997 arbeitet er als Tänzer mit Choreografen wie Sorana Badea und Mihai Mihalcea zusammen und gehört zu den innovativsten Choreografen Rumäniens.

Uraufführung: 28.04.2002, Bukarest

Internetseiten der Compagnie: www.solitude-project.orangenet.ro

Produktion: Proiect DCM Foundation und MAD Centre Bukarest

Das Gastspiel erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts, München.




Pelma, Limassol

»Eye to I«

Deutschlandpremiere

Choreografie und Performance:

Lia Haraki

Mentor:

Guy Cools

Musikcollage:

Loizos Olympios

Was schließt vom Äußeren einer Person auf deren Inneres? Immer gibt es verschiedene Aspekte bei einem Menschen, der sich hinter physischen und emotionalen Mustern nur schwer erkennen lässt.

Lia Haraki wurde 1975 in Limassol/Zypern geboren und studierte am Laban Centre in London. 2003 gründete sie die Compagnie Omada Pelma (heute Pelma) und choreografierte zahlreiche Stücke. Haraki gastierte mit ihrem Solo »Evergreen« bei der euro-scene Leipzig 2004.

Uraufführung: 05.03.2005, Limassol

Emailadresse der Compagnie: liaharaki@hotmail.com

Produktion: Pelma und Rialto Theater/Limassol, Ministerium für Bildung und Kultur, Nicosia

Das Gastspiel erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur, Nicosia.