13. Festival 2003

Rahmenprogramm


Freitag 07. Nov. // 14.00 – ca. 17.30 Uhr
Eintritt frei
Neue Szene

»Internationale Theaterarbeit«

Jahrestagung und öffentliche Veranstaltungen des Internationalen Theaterinstituts (ITI), Berlin


Het Toneelhuis, Antwerpen »L. King of Pain«
(Regie: Luk Perceval) im Rahmen von THEATER DER WELT 2002 im Ruhrgebiet (Bonn, Düsseldorf, Duisburg und Köln). THEATER DER WELT ist ein Festival des ITI, das seit 1981 im Zweijahresrhythmus, seit 1993 als Triennale unter jeweils wechselnder künstlerischer Leitung und an wechselnden Spielorten ausgerichtet wird. THEATER DER WELT ist das bedeutendste Theaterfestival Deutschlands.


Teil I: Vortrag
14.00 Uhr
\ »UNESCO versus kulturelle Globalisierung?«
Christine M. Merkel, Deutsche UNESCO-Kommission, Bonn

Teil II: Diskussion und Arbeitsgruppen
15.00 Uhr (Runde eins)
\ »Die UNESCO-Konvention zur Kulturellen Vielfalt«
Moderation: Dieter Welke, Oberursel/Taunus
\ »My unknown enemy«
Ein Projekt des Cultural Identity and Development Committee
Theater als Instrument des Dialogs zwischen den Kulturen
Leitung: Alexander Stillmark, Regisseur, Berlin

16.00 Uhr (Runde zwei)
\ »Recherche im Theater – Theater als Recherche«
Leitung: Christine Schmalor, Theaterdozentin, Berlin
\ »Internationale Plattform Gegenwartstheater«
Ein Projekt des ITI, Berlin
Zum Dialog von Autoren, Übersetzern und Regisseuren
Leitung: Thomas Engel, Direktor des ITI, Berlin, und Andrea Zagorski, Berlin

Teil III: Abschlussgespräch
17.00 – ca. 17.30 Uhr
Berichte aus den Arbeitsgruppen und Ausblick auf die Arbeit des ITI
Moderation: Thomas Engel, Direktor des ITI, Berlin


Veranstaltet durch das Internationale Theaterinstitut (ITI), Berlin
in Zusammenarbeit mit der euro-scene Leipzig



An diesem Tag wird – auf Einladung der euro-scene Leipzig – das deutsche Zentrum des ITI seine Jahrestagung in Leipzig ausrichten. Nach der nichtöffentlichen Sitzung am Vormittag werden in den Arbeitsgruppen Schwerpunkte der internationalen Arbeit vorgestellt und diskutiert.

Ein einleitender Vortrag soll für die Debatten Akzente setzen, über die Konkretheit der Festivalgastspiele und des Theateralltags hinaus. Die Prozesse der Globalisierung, die kulturfern und abstrakt in aller Welt ablaufen, beeinflussen nicht nur Wirtschaft und Politik, sie schlagen durch auf die kulturelle Landschaft. Welche Rolle spielen in diesen Prozessen die Künstler? Vor welchen Aufgaben steht die europäische Kulturpolitik? Wie wird sich die deutsche Theaterlandschaft verändern?

Das ITI ist ein weltumspannendes, internationales Netzwerk des Theaters, das seit mehr als 55 Jahren unter dem Schirm der UNESCO dem wechselseitigen Austausch der Theaterschaffenden der Welt dient. Es ist zurzeit in über 90 Ländern mit nationalen Zentren vertreten. Das Generalsekretariat befindet sich in Paris.

Das deutsche ITI fördert das wechselseitige Verstehen der Theaterkulturen der Welt durch Zusammenarbeit mit anderen nationalen Zentren auf den Gebieten der Information, der Beratung, der internationalen Begegnung von Theaterleuten und der Festivalorganisation – mit »Theater der Welt« in Deutschland und »Theater der Nationen« an wechselnden Spielorten in der Welt.