12. Festival 2002

Hauptprogramm


Freitag 15. Nov. // 22.00 – 23.00 Uhr
Samstag 16. Nov. // 22.00 – 23.00 Uhr
Neue Szene

Compagnie eaRIS, Brüssel


»Looking through eardrums«
(»Ein Blick durchs Trommelfell«)

Tanzstück für Zirkusbälle und Musik

Deutschlandpremiere



Inszenierung:

France Perpête, Pieter Schuermans, Toon Schuermanns

Komposition:

Pieter Schuermans

Lichtdesign:

Michel Delvigne

Kostüme:

Natacha Belova

Darsteller:

France Perpête, Tänzerin, Toon Schuermans, Jongleur

Musiker:

Lieven Baert, Violoncello, Nele Cornillie, Violine, Pieter Schuermans, Kontrabass, Hans Van Hulle, Klarinette



Ein reizendes Stück Theater, beheimatet zwischen Varieté, Tanz und Konzert. Eine Geschichte ohne Geschichte, erzählt durch Töne, geworfene Bälle und Körper. Die musikalische Reise führt mit einem Jongleur, einer Tänzerin und vier Musikern ins Reich der Fantasie. Eine filigrane Choreografie, bei der jede Sechzehntel-Note mit der Bewegung eins wird. Ein Unterhaltungsstück voller Charme, das mit dem Anspruch einer neuen Komposition, einzustufen unter dem Label »Zeitgenössische Musik«, auf wundersame Weise glücklich zusammenfindet.

Äußerst lebendig vereinen sich Bewegung, visuelles Theater und Klänge. Man spürt das Vertrauen zwischen den verschiedenen Künsten, wenn der Jongleur zum Metronom der Musiker wird und sich der Tanz vom Taktmaß des Jongleurs befreit. Drei Sprachen verstehen sich ohne Worte, und die Geräusche der fliegenden Bälle übernehmen die Ordnung des Raumes und den Fluss der Zeit.

Pieter Schuermans erhielt seine Ausbildung in Querflöte, Kontrabass und Komposition in Tessenderlo/Italien und Louvain/Belgien. Er gab zahlreiche Konzerte und komponiert seit mehreren Jahren für Kammerorchester, Sinfonieorchester und Chor. Sein Bruder Toon absolvierte das Nationale Kunstzentrum für Zirkus in Chalons-sur-Saône/Frankreich und die Hochschule für Zirkuskunst in Brüssel. Er unterrichtet in Workshops und internationalen Jongleurkursen. France Perpête kommt ursprünglich von der Sportgymnastik, war Tänzerin in der Compagnie Incidence und schuf mehrere Choreografien. Die Musiker sind in verschiedenen Sinfonieorchestern Belgiens engagiert.


Uraufführung: 16.04.2002, Brüssel

Internetseiten der Compagnie: www.llasbl.be

Produktion: Théâtre de L’L, Festival »Danse en vol«, Brüssel

Die Compagnie wird unterstützt durch Direction générale de la Culture de la Communauté française, Programm »1500 heures pour danser« de la SACD, Contredanse, Wallonie-Bruxelles Théâtre, Scoot, Kiosque, Commune d’Ixelles a I’initiative de I’Echevinat de la Culture.

Das Gastspiel in Leipzig erfolgt mit freundlicher Unterstützung von Le Commissariat Général aux Relations Internationales de la Communauté française de Belgique.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Leipzig