27. Festival 2017


Pressemitteilungen


Pressemitteilung — 13.11.2017 (Abschlussmeldung)
Pressemitteilung — 07.11.2017 (Festivaleröffnung)
Pressemitteilung — 27.09.2017
Pressemitteilung — 24.05.2017 (Ausschreibung Wettbewerb)



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Pressemitteilung – 13.11.2017 (Festivalabschluss)

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euro-scene Leipzig endet mit Auslastung von 99,2 %


Seung-Hwan Lee gewinnt 1. Preis des Wettbewerbs

Gestern Abend ging die euro-scene Leipzig unter dem Motto »Ausgrabungen« mit »Five easy pieces« (»Fünf einfache Übungen«) aus Belgien äußerst erfolgreich zu Ende. Das ungewöhnliche Stück von Milo Rau koppelt historische Vorgänge um den Kindermörder Marc Dutroux mit generellen Fragen zum Theater und rief in Leipzig Begeisterungsstürme hervor.

Die euro-scene Leipzig fand vom 07. – 12. November 2017 zum 27. Mal statt. Mit 99,2 % erzielte das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes in diesem Jahr eine Rekordauslastung, 5.900 Zuschauer sahen 12 Gastspiele aus 7 Ländern in rund 25 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Alle Vorstellungen waren nahezu ausverkauft.

Am späten Sonntagabend folgte die Endrunde des Wettbewerbs »Das beste deutsche Tanzsolo«, der zum 13. Mal auf dem bereits legendären runden Tisch stattfand. Seung-Hwan Lee, geboren in Südkorea, erhielt für sein Solo »Unpaved road« (»Unbefestigte Straße«) den 1. Preis und zugleich den Publikumspreis. Die weiteren Preisträger sind Hannah Juliane Steenbeck aus Zürich (2. Preis) und Celine Bellut aus Köln (3. Preis).

Der Schwerpunkt mit Rekonstruktionen historischer Tanzstücke stieß auf sehr großes Interesse. Die Festivaleröffnung mit »Das Triadische Ballett« von Oskar Schlemmer (1922) in der Choreografie von Gerhard Bohner (1977), getanzt vom Bayerischen Juniorballett München, war schon Wochen zuvor ausverkauft. Auch zu dem Abend mit Kurzchoreografien von Gret Palucca, Marianne Vogelsang und Mary Wigman drängte sich das Publikum in Scharen.

Mit stehenden Ovationen wurde die Deutschlandpremiere des Theaterstücks »Vangelo« (»Evangelium«) von Pippo Delbono aus Italien bedacht. Weitere herausragende Gastspiele waren das Tanzstück »Bombyx mori« (»Seidenspinner«) von Ola Maciejewska aus Katowice / Paris nach den berühmten Serpentinentänzen von Loïe Fuller ebenso wie das Tanzstück »The wanderer‘s peace« (»Des Wanderers Frieden«) der Schweizer Choreografin Nicole Seiler.

Ungewöhnliche Spielorte waren ein LKW, in den das Publikum für das zauberhafte Kinderstück »Pakman« (»Postmann«) der Compagnie Post uit Hessdalen, Antwerpen, kletterte und ein Kellergewölbe, wo Xavier Bobés aus Barcelona seine Performance »Cosas que se olvidan fácilmente« (»Dinge, die man leicht vergisst«) für je 5 Zuschauer zeigte. Eine Uraufführung der Leipziger Choreografin Irina Pauls »It’s Schiller! – Die Maltheser. Tragödie.« beruht auf Dramenfragmenten von Friedrich Schiller und bezieht das bekannte Vokalensemble amarcord ins Bühnengeschehen mit ein.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen und Kulturinstitutionen.

Die nächste euro-scene Leipzig findet vom 06. – 11. November 2018 zum 28. Mal statt.


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 13.11.2017


Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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Pressemitteilung – 07.11.2017 (Festivaleröffnung)

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euro-scene Leipzig startet heute mit Ausgrabungen


Theater und Tanz aus Europa mit 12 Gastspielen auf 9 Leipziger Bühnen


Am heutigen Dienstag wird das Theater- und Tanzfestival euro-scene Leipzig durch das »Das Triadische Ballett« von Oskar Schlemmer (1922) im Schauspielhaus eröffnet. Das Bayerische Juniorballett München tanzt die Choreografie von Gerhard Bohner, der das Werk mit den originalen zauberhaften Kostümen 1977 rekonstruiert hat.

Die euro-scene Leipzig findet vom 07. – 12. November 2017 zum 27. Mal statt. Gezeigt werden 12 Gastspiele aus Europa in rund 25 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Unter dem Motto »Ausgrabungen« präsentiert das Festival Tanz- und Sprechtheater, Performances und ein Stück für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat.

Ein Schwerpunkt widmet sich in diesem Jahr historisch wichtigen Tanzstücken, die Generationen von Künstlern beeinflusst haben. Dazu gehören neben den Choreografien von Oskar Schlemmer und Gerhard Bohner auch jene von Gret Palucca, Marianne Vogelsang und Mary Wigman.

Darüber hinaus vertreten zwei wichtige europäische Regisseure das Sprechtheater: Pippo Delbono aus Italien zeigt sein hoch emotionales Stück »Vangelo« (»Evangelium«) und der Schweizer Milo Rau die viel diskutierte und mehrfach preisgekrönte Produktion »Five easy pieces« (»Fünf einfache Übungen«). Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« wird zum 13. Mal veranstaltet.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Außerdem treten zahlreiche Vertretungen der Gastspielländer als Unterstützer auf. Kulturpartner sind MDR Kultur und ARTE.


Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 07.11.2017


Informationen und Kontakt:
euro-scene Leipzig // Gottschedstraße 16 // 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 // info@euro-scene.de



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Pressemitteilung – 27.09.2017

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Legendäres Tanzstück „Das Triadische Ballett“ und atemberaubende Kinder

Das 27. Festival euro-scene Leipzig mit Schwerpunkt Rekonstruktionen

Die euro-scene Leipzig findet vom 07. – 12. November 2017 zum 27. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt 12 Gastspiele aus 7  Ländern in rund 25 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances und ein Stück für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat.

Das diesjährige Festival steht unter dem Motto »Ausgrabungen«. Ein Schwerpunkt widmet sich der Rekonstruktion historisch wichtiger Tanzstücke, die Generationen von Künstlern beeinflusst haben. An erster Stelle steht dabei »Das Triadische Ballett« von Oskar Schlemmer (1922) – ein legendäres Werk deutscher Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. In der Rekonstruktion durch Gerhard Bohner (1977) wird es, getanzt vom Bayerischen Juniorballett München, das Festival im Schauspielhaus eröffnen. Weiterhin sind Rekonstruktionen von Gret Palucca, Marianne Vogelsang und Mary Wigman zu sehen.

Der zweite Programmpunkt zeigt Stücke von Künstlern, die historische Elemente als Grundlage für ihre Neuschöpfungen nutzen. Auf dem Gebiet des Sprechtheaters stehen dabei zwei wichtige Regisseure im Blickfeld: Pippo Delbono aus Italien und sein Stück »Vangelo« (»Evangelium«), das in Anlehnung an die Bibel eine heutige Welt von Außenseitern zeigt, und der Schweizer Milo Rau, dessen emotional packendes Dokumentartheater »Five easy pieces« (»Fünf einfache Übungen«), produziert in Belgien durch CAMPO & IIPM, mit geradezu atemberaubenden Kinderdarstellern zu den meist eingeladenen und prämierten Stücken der letzten Zeit gehört.

Das Tanzstück »Bombyx mori« (»Seidenspinner«) von Ola Maciejewska aus Katowice / Paris beruht auf den berühmten Serpentinentänzen von Loïe Fuller. Und die Schweizer Choreografin Nicole Seiler lässt in »The wanderer's peace« (»Des Wanderers Frieden«) die 76jährige Tänzerin Beatrice Cordua anrührend ihre Lebensgeschichte erzählen.

Für Entdeckungen der kleinen Form wurden ungewöhnliche Spielorte gewählt: Die Performance »Cosas que se olvidan fácilmente« (»Dinge, die man leicht vergisst«) von Xavier Bobés aus Barcelona spielt in einem Kellergewölbe, und für das Kinderstück »Pakman« (»Postmann«) der Compagnie Post uit Hessdalen, Antwerpen, klettern die Zuschauer in einen LKW.

Und schließlich gibt es eine Uraufführung: Die Leipziger Choreografin Irina Pauls widmet sich, gemeinsam mit dem Vokalensemble amarcord, in dem Stück »It’s Schiller! – Die Maltheser. Tragödie.«, das auf Dramenfragmenten von Friedrich Schiller beruht, europäischen Glaubens- und Machtfragen. Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« in der Konzeption von Alain Platel aus Gent findet innerhalb des Festivals zum 13. Mal statt.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Außerdem treten zahlreiche Vertretungen der Gastspielländer als Unterstützer auf. Kulturpartner sind MDR Kultur und ARTE.



Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 27.09.2017


Infos und Kontakt:
euro-scene Leipzig, Gottschedstraße 16, 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de



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Pressemitteilung – 24.05.2017 (Ausschreibung Wettbewerb)

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Ausschreibung Wettbewerb

»Das beste deutsche Tanzsolo«

im Rahmen der euro-scene Leipzig 2017

Der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« wird durch das Festival euro-scene Leipzig 2017 erneut ausgeschrieben. Bewerben kann sich jeder, ob Profi oder Amateur, mit einem Solo von 5 Minuten Länge. Nach einer internen Vorauswahl stellen sich die Tänzer auf einem runden Tisch von 7 Meter Durchmesser dem Festivalpublikum und einer 5köpfigen Jury. An die Sieger werden drei Preisgelder sowie ein Publikumspreis vergeben.

Die euro-scene Leipzig, Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes, erwarb 1997 die Rechte der Konzeption des bekannten belgischen Choreografen Alain Platel für Deutschland und veranstaltet den Wettbewerb zum 13. Mal innerhalb des Festivals vom 07. – 12. November.

Bewerbungen bis 25.08.2017 an: euro-scene Leipzig, Maria Bornhorn, Gottschedstr. 16, 04109 Leipzig / Tel. 0341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de



Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin
Leipzig, 24.05.2017


Infos und Kontakt:
euro-scene Leipzig, Gottschedstraße 16, 04109 Leipzig
Tel. +49-(0)341-980 02 84 / info@euro-scene.de / www.euro-scene.de




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