17. Festival 2007

Hauptprogramm


Mittwoch 07. Nov. // 16.00 – 19.00 Uhr (laufender Einlass)
Donnerstag 08. Nov. // 16.00 – 19.00 Uhr (laufender Einlass)
Neue Szene / Schauspiel Leipzig

LaborGras, Berlin


»I, myself and me again«

(»Ich, ich selbst und noch einmal ich«)   (Videoausschnitt  )

Multimediale Performance



Idee und Konzept:

LaborGras

Computerprogramm:

Frieder Weiss

Computervisualisierung:

Arthur Stäldi

Musik:

Ralf Krause

Technische Leitung:

Götz Dihlmann

Lichtdesign und technische Leitung:

Vilius Vilutis

Tänzer:

Renate Graziadei, David Hernandez, Romeu Runa

Frieder Weiss und Arthur Stäldi geben am 09. Nov. einen Workshop »Tanz und moderne Technologien«.



Lässt sich heute überhaupt noch unterscheiden zwischen der realen und virtuell existierenden Wirklichkeit? Eine interaktive Kommunikationsfläche unterliegt der Gestaltung durch die spezifische Erlebniswelt des Tänzers. Ein lebendiges Tagebuch wird geschrieben. Der Zuschauer kann entscheiden, es ganz mit zu verfolgen oder sich nur für einzelne Stationen zu interessieren.

Die drei Tänzer sind meist auf sich allein gestellt, aber zugleich in veränderter Form mehrfach anwesend – überlagert, verdreifacht, spiegelbildlich. Eine Kamera nimmt die Tanzenden auf, die dann computergestützt wieder projiziert werden. Der Performance »I, myself and me again« (»Ich, ich selbst und noch einmal ich«) liegt die Vermischung realer und virtueller Begegnungsräume zugrunde. Der Mensch steht im Dialog mit seinem Abbild und der Musik.

LaborGras wurde 1994 von den Tänzern Renate Graziadei, geboren 1970 in Altach/Österreich, und Arthur Stäldi, geboren 1959 in Luzern, in Hamburg gegründet. Die Compagnie verlegte 2000 ihren Sitz nach Berlin. Sie arbeitet im Sinne eines Laboratoriums mit Vertretern unterschiedlicher Künste, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist europaweit auf Tournee. Bei der Tanzplattform Deutschland 2002 gastierte LaborGras mit »Quartet« (Choreografie von David Hernandez) erstmals in Leipzig.


»Die Live-Kopplung aktueller und eben erst vergangener Bilder schafft spannende Vervielfachungen starker tänzerischer Gegenwart; formal wie emotional schlägt die Idee Funken … und setzt einen organischen Kreislauf zwischen Tanz und Technik in Gang« (Gesa Pölert, Rheinische Post, Düsseldorf, 24.11.2006).


Uraufführung: 03.04.2006, Akademie der Künste, Berlin

Internetseiten der Compagnie: www.laborgras.com

Produktion: LaborGras, Koproduktion: Akademie der Künste, Berlin / Trans-Media-Akademie, Hellerau

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN), München, aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.